Weihnachten - das gönn' ich dir! Gott

Was gönnt uns Gott zu Weihnachten?

Die Weihnachtsszene der Stadtkrippe macht das diesjährige Motto „Weihnachten, - das gönn‘ ich dir! Gott“ zum Thema. Sie wirft die Frage auf, was Gott uns zu Weihnachten gönnt.

 

Eine 17-jährige Jugendliche, der wir diese Frage stellten, brachte es auf den Punkt: „Klar doch, ohne Gott gibt es kein Weihnachten. Da schenkt er sich uns ja quasi selbst.“ 

 

 

Weihnachten ist das große Geschenk Gottes an uns Menschen. Wenn wir Gönnen mit Schenken übersetzen, so können wir sagen: Gott (ver)schenkt sich uns an Weihnachten. Lassen Sie uns diese Aussage einen Moment auf der Zunge zergehen…

 

Als etwas, das uns so nahe wie ein kleines Kind kommt, schenkt sich Gott uns. Das wird schön sichtbar in der Haltung, in der Maria das Jesuskind in ihren Händen hält. Sie hält es uns förmlich hin. In diesem Kind liegen Sinn und Grund unserer vielen Vorbereitungen und Mühen, die schon Wochen vorher beginnen und uns auf Trapp halten.

 

Das Geschenk besteht auch darin, dass dieses Kind, Jesus, das Leben mit uns Menschen teilt: in den Momenten voller Glück und Freude aber auch in den schwierigen Augenblicken unseres Lebens. Dadurch, dass Gott Mensch wurde, kann er uns so nahe sein. Auch an diesem Weihnachtsfest möchte er uns Hoffnung und Zuversicht schenken.

 

 

Machen Sie zu Weihnachten anderen Menschen eine Freude? Die Szene am Busbahnhof zeigt zum Beispiel ein Mädchen, das dem Straßenkehrer von Bonn Orange (völlig unerwartet) ein Geschenk macht. Damit gerechnet hat er nicht. Vielleicht gibt es auch in Ihrem Umfeld Menschen, die damit gar nicht rechnen würden?

 

Wie mit jedem Geschenk stehen wir zu Weihnachten vor der Ent-scheidung, ob wir es annehmen oder nicht. Wollen wir Jesus in unser Leben kommen lassen? Nicht immer fällt das leicht und nicht alle wollen das. Das Scheinwerferlicht in unserer Stadtkrippe ist auf einen jungen, grün gekleideten Herrn gerichtet. Wo sich alle Figuren zur Krippe hingewandt haben oder sich dort hinbewegen, ist er derjenige, der sich bewusst davon abwendet. Wie entscheiden Sie sich zu Weihnachten?