HOTLINE zur Flüchtlingshilfe in Bonn

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Aktuelles

Interview mit Rainer Tigges - Flüchtlingskoordinator im Stadtdekanat Bonn
 © Stadtdekanat Bonn / Rita Brunners
19.10.2017 - Was bringen sie für die Arbeit als Flüchtlingskoordinator mit? (Erfahrungen, Hintergrund) Mein beruflicher Hintergrund ist vielseitig. Eine gute Grundlage für meine jetzige Arbeit stellt für mich mein Studium der Internationalen Agrarwirtschaft dar, das sehr gesellschaftspolitisch ausgerichtet war. Für meine Diplomarbeit habe ich z.B. ein Bergdorf in der Schweiz unter die Lupe genommen und den Umgang seiner Bewohner mit Fremdem beschrieben. Als sogenannter Entwicklungshelfer habe ich später im Tschad gearbeitet und dort ein ländliches Selbsthilfeprojekt beraten. Eine wichtige Frage war, wie globale Herausforderungen gemeistert werden können, denn die Familien waren durch den für sie wichtigen Baumwollanbau von Weltmarktpreisen abhängig. Warum jemand zum Flüchtling werden kann, konnte ich dort nur zu gut nachvollziehen. In den vergangenen Jahren habe ich als Bildungsreferent mit dem Themenschwerpunkt ?Globales Lernen? gearbeitet und ehrenamtlich in der Sankt Petrus Pfarrei für das Thema Armut und Solidarität meine Zeit eingesetzt.
Domwallfahrt: Andacht für und mit Geflüchteten
 © pixabay
08.09.2017 - Bonn. Im Rahmen der Domwallfahrt 2017 findet am 23. September 2017 um 12 Uhr eine Andacht für und mit geflüchteten Menschen statt. Die Feier wird auf deutsch, aramäisch und arabisch abgehalten, Fürbitten werden in weiteren Sprachen vorgetragen. Eingeladen sind alle geflüchtete Menschen sowie ehrenamtlich und hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe tätigen Menschen.
Sommerschule mit 60 Flüchtlingskindern
 © Stadtdekanat Bonn / Erzbistum Köln
04.08.2017 - BONN. Gelebte Integration für Flüchtlingskinder: Zwei Wochen lang nahmen rund 60 junge Geflüchtete in Bonn an der Sommerschule des Projekts "abenteuer lernen e.V." teil. Unterstützt durch "Bonns Fünfte" konnten die Kinder Deutsch lernen, Kontakte knüpfen und spielend die Stadt erkunden.
Bilanz nach einem Jahr Erfolgsgeschichte: Zentrallager Sachspenden Bonn feiert 1. Geburtstag
03.04.2017 - Das Zentrallager Sachspenden Bonn (ZeSaBo) öffnete am 1. März 2016 erstmals seine Tore. Nach einem Jahr zieht das in seiner Art bundesweit einzige Logistikzentrum der lokalen Flüchtlingshilfe Bilanz und öffnet seinen Bestand auch für andere Bedürftige. Auf einer 1 000 m2 großen Fläche werden die Sachspenden der Bonner Bevölkerung angenommen, geprüft, sortiert, eingelagert und wieder ausgegeben
Flüchtlingshilfe "AM ENNERT" in Beuel braucht Unterstützung
 © Erzbistum Köln / Stadtdekanat Bonn
14.11.2016 - Die Flüchtlingshilfe Pfarreiengemeinschaft "AM ENNERT" Bonn-Beuel benötigt Unterstützung. Benötigt werden Ehrenamtliche Helfer, Jobpaten, Kleidungen und Wohnungen.
Pfarrverband Süd in Bonn ermöglicht Deutschkurse für Flüchtlinge
Sprachkurse im Pfarrverband Süd © Aktion Neue Nachbarn Bonn / Martina Soesters
27.09.2016 - BONN. Gut gelaunt unterrichtet Hedwig Nosbers Geflüchtete in Bonn. Viermal wöchentlich, jeweils an den Vormittagen, gibt sie Sprachkurse und engagiert sich dabei sehr "ihre" Schüler. Seit Sommer 2015 laufen dort bereits Sprachkurse, die von der Ehrenamtsbegleiterin im Pfarrverband Süd, Konstanze Nolte, organisiert werden. Als erste Gemeinde bot der Verband damals Sprachkurse an.
Syrische Marienlieder im Kölner Dom
 © Aktion Neue Nachbarn Bonn / Martina Soesters
27.09.2016 - Bis auf die letzte Bank war er Kölner Dom während der Pilgerandacht für Geflüchtete besetzt. Dazu eingeladen hatten der Malteser Hilfsdienst und das Erzbistum Köln laden im Rahmen der diesjährigen, der elften, Domwallfahrt am Samstag, 24. September 2016. Auch viele Bonner Flüchtlinge folgten der Einladung.
Hand in Hand gegen Rassismus
22.09.2016 - Am 30. September findet der Tag des Flüchtlings statt. Aus diesem Anlass ruft die Amnesty-Gruppe Endenich gemeinsam mit dem Ökumenischen Arbeitskreis ?Asyl & Zuflucht? dazu auf, in Endenich eine Menschenkette zu bilden, die von der Trinitatiskirche über das Gelände der Pfarrkirche St. Maria Magdalena bis zum Paulusheim reicht, in dem rund 200 Geflüchtete aus mehr als 20 Ländern leben.