Einmaliger Blick in den Bonner Münster-Turm

5. Februar 2018; Reinhard Sentis (presse@katholisch-bonn.de)

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Bonn. Die Vorbereitungen zur Generalsanierung des Bonner Münsters laufen auf Hochtouren. Eine der umfangreichsten Maßnahmen dabei ist die Reinigung des Dachstuhls, der Gewölbe und der Türme. Lautes Hämmern, Sägen und Bohren dringt derzeit aus dem Dach der päpstlichen Basilika. Und jetzt öffnen sich auch die Fenster des mächtigen Vierungsturms und geben den Blick frei in die Glockenkammer.

 

Die Glocken selbst sieht man zwar nicht, dafür aber den Glockenstuhl sowie einige Räder über die mit Stahlseilen die acht Münster-Glocken in Bewegung gesetzt werden. Die gute Witterung begünstigt den Einblick, der sich bei tiefer stehender Sonne vor allem am Morgen oder späten Nachmittag lohnt.

 

Nach außen sichtbar werden momentan die Lamellen in den Türmen entfernt und die Öffnungen sowie die Gauben der Dächer mit Spanplatten verschlossen. Dahinter sind die Fachfirmen derzeit mit der Beseitigung von Taubenkot sowie kontaminiertem Staub beschäftigt.

Wenn die vorbereitenden Maßnahmen abgeschlossen sind, soll im Laufe des Frühjahrs die eigentliche Generalsanierung beginnen. Dann werden der Bauzaun erweitert und an der Ostapsis die ersten Gerüste aufgebaut, um mit der Sanierung der Außenhaut zu beginnen. Die Baumaßnahmen werden mindestens zwei Jahre dauern.

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