Stellungnahme des zweiten Vorsitzenden des Kirchenvorstandes Martin Helmer zur bevorstehenden Generalsanierung im Bonner Münster

18. September 2014; Bonner Münster, Kirchenvorstand

Der Kirchenvorstand hat entschieden, nicht nur dem bloßen Augenschein zu trauen, sondern das Büro von Herrn Dr. Strack mit einer gründlichen Analyse der Baumängel und der anschließenden Steuerung der Sanierungsmaßnahmen zu beauftragen.  Nur eine gründliche Analyse wird zu einer tragfähigen Grundlage der anschließenden Planung führen. Wir nehmen die Problemlage sehr ernst und werden uns auch von weiteren externen Fachleuten beraten lassen.

 

Mit unserer Verantwortung für das Bonner Münster verbinden wir auch die Verpflichtung gegenüber den vielen Besucherinnen und Besuchern mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. So möchten wir die Sanierung auch für andere Notwendigkeiten nutzen wie den Einbau einer Induktionsschleife für Hörgeschädigte Menschen, worüber wir leider bis heute nicht verfügen.

 

Zudem werden wir, die Mitglieder des Kirchenvorstands, uns auch selbst sachkundig machen. So werden wir uns beispielsweise im November in Hildesheim über die grundlegende Sanierung des dortigen Doms informieren. Der Hildesheimer Dom musste über lange Zeit für die Baumaßnahmen geschlossen werden. Ob und wann eine Schließung auch beim Bonner Münster notwendig ist, können wir jetzt noch nicht sagen, wollen es aber auch nicht ausschließen, wenn die Fachleute es für notwendig erachten.

 

Welchen Umfang die Sanierung letztlich haben wird, können wir auch derzeit noch nicht abschätzen und müssen die Analyse abwarten. Auch können wir noch nichts zu den Kosten sagen. Vorsichtige Schätzungen gehen aber derzeit von einer mindestens siebenstelligen Summe aus.

 

Der Kirchenvorstand wird jetzt auch in enger Abstimmung mit dem Erzbistum Köln die notwendigen Schritte einleiten, damit dieses großartige Erbe für die nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.

 

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