Weihnachten in Bonn

25. Dezember 2017; Reinhard Sentis (presse@katholisch-bonn.de)

BONN. Zu mehr 100 Gottesdiensten, Andachten und Krippenspielen luden die katholischen Kirchen und Kapellen an den Feiertagen ein. Darunter sehr festliche Messen, Familiengottesdiensten, Jugendchristmetten oder einer internationalen Christmette bei den Salesianern in der Kirche St. Winfried. Seit vielen Wochen haben die Chöre und Orchester dafür mit den Kantoren der Kirchengemeinden geprobt.

 

Auch in den Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen konnten Gottesdienste angeboten werden, wofür sich der Stadtdechant dankbar zeigte: „Gerade diese Menschen brauchen den Zuspruch der Zärtlichkeit und Zuwendung Gottes.“

 

Ebenfalls bedankte sich der Stadtdechant bei Ministranten, Chören und allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die vor und vor allem hinter den Kulissen im Advent und zu den Festtagen übergroßes Engagement leisteten.

  

Integrative Weihnachtsfeiern

Bonner Kirchengemeinden luden auch zu verschiedenen Weihnachtsfeiern ein. „Wir möchten, dass an Weihnachten niemand allein sein muss“, erläuterte Pastoralreferentin Ingeborg Rathofer von der Pfarrei Sankt Petrus, die zusammen mit einem Team von Ehrenamtlichen eine Weihnachtsfeier in der Bonner Altstadt im Rahmen des kulturellen Adventskalenders „Unerwartet erwartet“ organisierte. Mit dabei waren auch Flüchtlinge aus aller Welt. Neben einem gemeinsamen Weihnachtsessen gab es biblischen Erzählungen, Weihnachtsgeschichten, Live-Musik und für jeden ein kleines Geschenk. In Duisdorf wurde auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfeier für alleinstehende Menschen angeboten. Niemanden alleine zu lassen war auch das Ziel des Weihnachtslobes in der Schlosskirche an Heiligabend. Es richtete sich besonders an Suchende und Kirchenferne.

 

Weihnachtsfeier im Prälat-Schleich-Haus

Die Bonner Caritas öffnete an Heiligabend die Türen des Prälat-Schleich-Hauses mit 400 Gästen, darunter insbesondere von Obdachlosen und von Wohnungsnot bedrohten Menschen. 20 Ehrenamtler sorgten mit den Mitarbeitern der Einrichtung für eine Weihnachtsfeier mit Festessen, Bescherung und Gemeinschaft. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Teilnehmer immer wieder gestiegen, weshalb mittlerweile in fünf Etappen gefeiert wird. Ricarda Miebach, Sachgebietsleiterin Ambulante Dienste: „Wir sind sehr glücklich über diese Unterstützung. Gerade am Heiligen Abend, wenn Wohnungsnot eine besonders schmerzliche Erfahrung ist, tut es den Menschen gut, zu spüren, dass jemand an sie gedacht hat.“

 

Weihnachtzeit bis 7. Januar

Besonders festlich sind die Gottesdienste in den acht Tagen nach dem Fest, in der sogenannten Weihnachtsoktav gestaltet. Die Weihnachtszeit endet am Sonntag nach dem Dreikönigsfest mit dem Fest „Taufe des Herrn“ am 8. Januar 2018.

Links:

Zurück