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So endlich wie ein Sessionsorden

Sie wurden verliehen und zeichneten Menschen aus, leuchten in allen Farben und sind heiß begehrt: Die Sessionsorden. Doch der Ruhm ist vergänglich, ebenso wie das Leben. Was das mit der Fastenzeit zu tun hat und ob nicht doch was hängen bleibt, dazu mehr von Reinhard Sentis in unserem Blog

Die Sessionsorden 2018… in der Nacht zum Aschermittwoch endet ihr Glanz. Niemand kann sich damit mehr schmücken oder ausgezeichnet fühlen. Damit erinnert der Karneval an die Endlichkeit. Denn so endlich wie ein Orden oder eine Karnevalssession ist auch unser Leben. Da ist es gut, einmal auf das Wesentliche des Lebens zu schauen: Was trägt mich und gibt mir Orientierung? Wer braucht mich? Und wen und was brauche ich eigentlich zum Leben? Dazu lädt die Fastenzeit ein.

 

Das Wort „Fasten“ kommt aus dem Mittelalter und meint eigentlich „festmachen“. Die durch das Fasten gewonnenen ideellen und materiellen Freiräume sollen neue Wege zu Gott und den Mitmenschen eröffnen und helfen die Fundamente des eigenen Lebens auszubessern und zu festigen.

 

Die Orden kann man jetzt an den Nagel hängen. Doch an ihnen hängen auch viele Erinnerungen an gemeinsame Zeiten mit Freunden, an Begegnungen mit alten Bekannten, an einen flüchtigen Gruß mit Fremden und vielleicht auch einen guten Augenblick mit jemandem, mit dem wir im Streit sind. Dafür können wir dankbar sein. Und wir können ebenso in der nächsten Zeit diese Erinnerungen wiederbeleben und noch einmal auf einander zugehen.

 

Dazu gebe Gott uns Kraft und segne unsere Begegnungen. 

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