"Neu denken! Veränderung wagen."

MISEREOR-Fastenaktion 2015

BONN. Die diesjährige MISEREOR-Fastenaktion weist auf die Ursachen und Auswirkungen des sich weltweit verändernden Klimas hin. Der Klimawandel sei für viele Menschen in zahlreichen Ländern des Südens bereits Realität, heißt es dazu beim katholischen Hilfswerk. So bedrohten auf den Philippinen schwere Taifune immer häufiger und heftiger das Leben der Menschen. Besonders die Fischerfamilien an den Küsten des Inselreiches müssten neue Strategien entwickeln, um ihr Überleben und ihr Zuhause zu sichern. Vier Millionen Obdachlose, eine Million zerstörte Häuser, über 8000 Tote und Vermisste – das ist die schreckliche Bilanz allein des Taifuns Haiyan innerhalb weniger Stunden in einigen Regionen der Philippinen. Haiyan ist aber nur einer von vielen Wirbelstürmen, die jährlich über die Philippinen hinwegzögen.


Auch Deutschland sei mit einem zu hohen Energieverbrauch mitverantwortlich für die Auswirkungen der Klimaveränderungen, heißt es bei MISEREOR. Ein Umsteuern sei darum dringend geboten, neue Ideen und Strategien, ein konsequentes Umdenken seien erforderlich, um die globalen Auswirkungen des Klimawandels wirksam zu bekämpfen. Dazu rufe die Fastenaktion mit dem Leitwort „Neu denken! Veränderung wagen.“ auf.


Gemeinsam mit einheimischen Partnerorganisationen engagiert sich das katholische Hilfswerk für mehr Küstenschutz auf den Philippinen und unterstützt arme Fischerfamilien dabei, ihre Lebensgrundlagen zu sichern und neue Einkommensquellen zu erschließen. Wie dies gelingen kann, darüber berichten philippinische Projektpartner von MISEREOR. Sie sind während der Fastenzeit in ganz Deutschland unterwegs sind, um über diese Arbeit in ihrer Heimat zu informieren.

 

Mehr Informationen auf misereor.de/fastenaktion