Aschermittwoch

Asche zur Austeilung des Aschenkreuzes

Mit dem Aschermittwoch beginnt die sechswöchige Fastenzeit, in der sich Christen auf das Osterfest vorbereiten. In allen Gottesdiensten sind die Gläubigen eingeladen, das Aschenkreuz zu empfangen. Die Asche soll die Menschen an seine Sterblichkeit erinnern und anregen, über die Ausrichtung des eigenen Lebens nachzudenken. Dies kommt auch in den Worten mit denen das Aschenkreuz ausgeteilt wird zum Ausdruck, wozu es zwei Varianten gibt:

  • "Kehre um und glaube an das Evangelium."
  • "Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst."

 

Verbrennen von alten Palmzweigen zur Herstellung der Asche

Zur Herstellung der Asche werden traditionell die grünen Zweige, die am Palmsonntag des Vorjahres gesegnet und an die Kreuze gesteckt worden sind verbrannt. Im Gottesdienst wird dann die Asche gesegnet und mit dem Weih-Wasser befeuchtet, bevor sie als Kreuz auf die Stirn der Gläubigen gezeichent oder auf den Kopf gestreut wird.

 

Mit dem Aschermittwoch ändert sich auch die liturgische Farbe zu Violett, welche vor allem zu Zeiten der Umkehr und der Vorbereitung getragen wird. So ist die Fastenzeit auch die Vorbereitung auf Ostern und wird deswegen „Österliche Bußzeit“ genannt.