Achatius

22. Juni

Die zweitgrößte Glocke des Bonner Münsters

Achatius, war ein Soldatenmärtyrer, der nach der späten Legende im 2. Jh. unter Kaiser Hadrian auf den Berg Ararat mit Dornen gepeitscht und dann gekreuzigt worden ist. Mit ihm sollen zehntausend Soldaten das Martyrium erlitten haben. Achatius ist einer der Vierzehn Nothelfer.

 

Im Bonner Münster ist eine Glocke unter anderem auch dem heiligen Achatius geweiht. Sie stammt aus dem Jahr 1756, wiegt, 2.400 kg und hat einen Durchmesser von 1.580 mm. Die Inschrift lautet: Dem hochwürdigsten und erlauchten Manne Johann Arnold Joseph von Achatius, Stiftsherr der Kölner Domkirche, von St. Cassius und Florentius zu Bonn, von Sankt Andreas in Köln und des adligen Klosters Schwarz-Rheindorf, sowie seiner vortrefflichen und tugendhaften Schwester und Klosterfrau Franziska Theresia von Achatius, die sich beide um die Münsterkirche sehr verdient gemacht, widmet das Bonner Capitel durch diese Glocke ein immer dauerndes Denkmal im Jahr 1756. Martinus Legros aus Malmedy hat mich zu Ehren der heiligen Cassius, Florentius, Malusius, der Schutzpatrone dieser Kirche sowie zur Ehre des heiligen Achatius gegossen.