Maria Magdalena

22. Juli

Maria Magdalena begegnet dem auferstandenen Jesus, Altar im Bonner Münster

Maria Magdalena, wurde durch Jesus von starker Besessenheit geheilt, begleite ihn dann durch Galiläa und diente ihm. Sie war beim Tode Jesu und bei seinem Begräbnis zugegen. Am Ostermorgen vernahm sie mit anderen Frauen die Botschaft von der Auferstehung und wurde der Erscheinung des Auferstandenen gewürdigt. - Die spätere Überlieferung verwob Maria Magdalena, Maria von Bethanien und die reumütige Sünderin zu einer Person. Die Legende des 11./13. Jh.s lässt Maria Magdalena ihr Leben in der Provence beschließen und auch dort begraben sein. Nach einer griechischen Überlieferung befand sich ihr Grab zu Ephesus, von wo Kaiser Leon VI. 899 die Reliquien nach Konstantinopel überführte. Auch die Mönche von Vézelay behaupteten seit dem 11. Jh., den Leib Maria Magdalena zu besitzen.

 

Maria Magdalena als Büßerin, Epitaph im Bonner Münster

Maria Magdalena wird dargestellt als vornehme Dame oder als Büßerin vor einer Höhle mit Totenkopf, Geißel, Salbengefäß. Sie ist Patronin der Frauen, reuigen Sünderinnen, Verführten, der Kinder, die schwer gehen lernen; der Handschuhmacher, Kammacher, Friseure, Salbenmischer, Parfüm- und Puderhersteller, Bleigießer, Böttcher, Weißengerber, Wollweber, Gärtner, Winzer, Weinhändler, Schüler, Studenten. Maria Magdalena wird angerufen bei Augenleiden

 

Für "Maria Magdalena" sind auch folgende Namen gebräuchlich: Maria Magdalena, Lena, Leni, Lina, Lona, Loni, Maddy, Madeleine, Madlon, Mag, Magda, Magdalena, Marlene, Maud.