Krönung, Krieg und Kompromiss

Internationales Symposium der Universität Bonn

Anlässlich der 700. Wiederkehr der Krönung Friedrichs des Schönen zum römisch-deutschen König am 25. November 1314 findet vom 27. bis 29. November 2014 im Münster-Carré in Bonn ein internationales Symposium statt.


Friedrich der Schöne führt im Vergleich zu Ludwig dem Bayern sowohl in Fachkreisen als auch in der historisch interessierten Öffentlichkeit ein Schattendasein. Die wissenschaftliche Tagung „Bonn 1314 – Krönung, Krieg und Kompromiss“ will daher vor allem Friedrich in den Blick nehmen und die Doppelwahl in drei thematischen Blöcken beleuchten.

 

Eine erste Sektion befasst sich mit dem Thronstreit und seinen Voraussetzungen: Thematisiert wird das Verhältnis des Habsburgers zu Österreich, die Rolle seiner Gattin Isabel de Aragòn und die Bedeutung von Bildung und Erziehung.


In der zweiten Sektion steht Friedrichs Wahl und Krönung im Mittelpunkt, die aus theologischer, historischer, kunst- und rechtsgeschichtlicher Perspektive betrachtet wird. Es wird gezeigt, dass Insignien, Rituale und die Liturgie jener Zeit bei den Erhebungszeremonien des Jahres 1314 ebenso eine Rolle spielten wie die Architektur des Bonner Münsters.

 

Die dritte Sektion ist schließlich dem Doppelkönigtum im Spiegel unterschiedlicher Quellen gewidmet. Gemeint sind keineswegs nur Schriftzeugnisse, sondern auch und vor allem bildliche Darstellungen, die Erkenntnisse zu Fragen der herrscherlichen Repräsentation versprechen.  Ein öffentlicher Abendvortrag wird zudem Kunstwerke  aus dem Umfeld Friedrichs des Schönen vorstellen.

 

Anmeldung
Anmeldung für das Internationale Symposium über: abteilung.mittelalter[at]uni-bonn.de