Dringend gesucht: Unterstellmöglichkeit für Gänsewagen

6. Februar 2017; Reinhard Sentis (presse@katholisch-bonn.de)

Der Gänsewagen des Martinszugs

BONN. Er gehört ebenso zum großen Bonner Martinszug wie die der Heilige Martin auf dem Pferd und die 1000en Laternen: Der Gänsewagen. Jetzt sucht das Bonner Münster für das Gefährt, welches an die Legende von Martin und dem Federvieh erinnert, dringend ein möglichst kostenloser Unterstellplatz gesucht, trocken und witterungsunabhängig. Der Wagen ist 260 cm lang, 145 cm breit und 230 cm hoch. Eine Lagerung in der Nähe des Münsters wäre von Vorteil. Einmal im Jahr kommt der Wagen beim großen Martinszug (gewöhnlich) am 10. November zum Einsatz. Der bisherige Stellplatz kann aus Brandschutzgründen nicht mehr genutzt werden. Über Angebote der Unterstellmöglichkeit freut sich der Projektleiter des Martinszuges, Sebastian Stiewe (0228/98588-60, sebastian.stiewe@katholisch-bonn.de).

 

Der Gänsewagen erinnert an die Martinsgänse, die nicht nur verspeist werden, sondern auch einen Platz in den Legenden rund um den Heiligen Martin haben. Schon zu Lebzeiten war Martin so beliebt, dass das Volk den wohltätigen und frommen Mönch zum Bischof machen wollte. Damit war der Weihekandidat aber gar nicht einverstanden und versteckte sich kurzerhand in einem Stall. Die Rechnung hatte er aber ohne den Wirt gemacht… genauer ohne die dort lebenden Gänse. Denn das Federvieh schnatterte vor Aufregung so laut, dass Martin gefunden und zur Kirche getragen wurde. Dass sie als Dank dafür heute verspeist werden, mag makaber klingen, beflügelt aber im Rheinland viele Köche zu kulinarischen Hochgenüssen.

 

Kontakt:

Sebastian Stiewe, 0228/98588-60, sebastian.stiewe@katholisch-bonn.de

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