Bauernregeln

Mit Sankt Martin endete das Erntejahr. Die Knechte und Mägde wurden ausbezahlt und entlassen. Zum Abschluss aber wurde noch einmal gefeiert und vielerorts die Martinsgans geschlachtet. Danach begann der Advent als 40-tägige Fastenzeit vor Weihnachten. Sie wurde unterbrochen durch das Nikolaus-Fest.

 

  • Hat Martini einen weißen Bart, wird der Winter lang und hart.
  • Ist Martini klar und rein, bricht der Winter bald herein.
  • Ist um Sankt Martin der Baum schon kahl, macht der Winter keine Qual.
  • Michel mahnt, Martin zahlt. (Sankt Martin als Steuerheiliger) [3]
  • Nach Martini scherzt der Winter nicht mehr.
  • Nach Martinitag viel Nebel sind, so wird der Winter meist gelind.
  • Sankt Martin kommt nach alten Sitten gern auf 'nem Schlitten angeritten.
  • Sankt Martin setzt sich schon mit Dank am warmen Ofen auf die Bank.
  • Sankt Martin Sonnenschein, tritt ein kalter Winter ein.
  • Sankt Martins Sommer währt nicht lange.
  • Schneit es um Martini ein, so werden weiße Weihnachten sein.
  • Schon nach der Allerheiligenmiss ist der Bauer des Winters gewiss; wenn er dann noch nicht kommen mag, dauert es nur bis Martinitag.
  • Um Martin Laub an Blumen und Reben, das wird einen strengen Winter geben.
  • Wenn an/nach Martini Nebel sind, wird der Winter meist gelind.
  • Wenn die Martinsgänse auf dem Eise geh’n, muss das Christkind im Schmutze steh’n.
  • Wenn um Sankt Martin Regen fällt, ist`s um den Weizen schlecht bestellt.
  • Wenn's Laub nicht vor Martini fällt, kommt eine große Winterkält.
  • Wie Sankt Martin führt sich ein, soll zumeist der Winter sein.
  • Wolken am Martinitag, der Winter unbeständig werden mag.